wechseln nach Kellereibedarf
Seitenkopf17

Mosterei in Reinbek bei Hamburg

Marianne und Wilfried Marquardt
21465 Reinbek, Hermann-Körner-Strasse 15, Tel.: 040 / 722 18 98
E-Mail: Reinbeker@Hobbymosterei.de

 

F&A-Verschiedenes

 

Inhalt dieser Seite

  1. Schriftwechsel zum fehlenden Versandhandel (29.08.2003) 
  2. Rechtliche Ausrichtung einer Hobbymosterei (14.08.2007)
  3. Wissensdurst Mosterei (04.09.2007)
  4. Businessplan für eine Mosterei (02.04.2008)
  5. Verfasser unbekannt (19.04.2008)
  6. Urheberrecht (09.03.2009)
  7. Mosterei als Architekturentwurf (24.11.2009)
  8. Essig unter 5 Prozent (02. und 03.11.2010)
  9. Teure Ersatzteilbeschaffung (12.09.2011)


Schriftwechsel zum fehlenden Versandhandel

Kundenanfrage zum Musermax
Sehr geehrte Damen und Herren,
mich interessiert die Obstmuehle "Musermax", Abholpreis: 355,00 Euro.
Habe gueltige UID, liefern Sie ohne Ust. nach Österreich und was wuerde der Versand kosten? Lieferdauer? Zahlung im Voraus.

1. Antwort von Wilfried Marquardt am 29.08.2003
Hallo Herr ............
wir versenden nicht. Bitte lesen Sie die Seite "Kaufhinweis" auf www.mostpresse.de .
Ansonsten versendet den Musermax bei Ihnen auch www.knopf.at .

Erwiderung des Kunden
Hallo Herr Marquardt, vielen dank fuer Ihre Antwort.
Es ist fuer mich zwar nicht nachvollziehbar, warum ein Unternehmen einen Internetauftritt hat und dann keine Produkte die er anbietet, versendet.

Fuer regionale Werbung wuerde sich anders besser und effektiver investieren lassen.

Ich kenne die Fa. Knopf, der Preis ist jedoch um EUR 100,- hoeher als bei Ihnen, daher habe ich mich auch an Sie gewandt und nicht an die Fa. Knopf.

Schade, aber wenn Sie ueber das Internet nicht verkaufen wollen und somit keinen Umsatz machen wollen, das ist Ihre Philosophie.
Wird sich aber auch noch aendern.

2. Antwort von Wilfried Marquardt am 30.08.2003
Hallo Herr...., danke für Ihr Beileid.
Ich denke, dass Sie sich unsere persönlichen Hinweise auf www.mostpresse.de nicht verinnerlicht haben. Das beginnt mit der "Startseite", "Impressum", "Über uns" und endet vorerst mit "Kaufhinweis". Danach geht’s weiter zur www.hobbymosterei.de . Dort finden Sie am Ende der Seite "Über uns" 2 PDF-Dateien mit Zeitungsberichten über unseren Hobbybetrieb, der über Kellereibedarf finanziert wird.

Würde ich Ihrem Gedanken folgen, müsste ich meinen guten Beruf aufgeben und für 4 Monate Saisonbetrieb im Jahr wie ein Blöder rackern, um das Geld fürs ganze Jahr rein zu kriegen. Für die Lagerhaltung des Versandhandels muss dann noch die Mosterei aufgegeben werden.

Etwa 20 % der versendeten Geräte und Maschinen kommen nach ausgiebigem Testen von Kunden zurück. Dafür zahle ich dann zweimal die Versandkosten und habe gebrauchte Geräte, die wir nur noch um 30 % unter Neupreis verkaufen können. Um das alles abpuffern zu können, nähern wir uns den Preisen von Firma Knopf.

Das alles ist keine Philosophie, sondern erlebte Praxis in den Anfängen unseres Internetauftrittes vor drei Jahren. Ein riesiges Affentheater mit den Internetkunden!

Jetzt läuft alles ohne Probleme und harmonisch. Mit unserem Standort bei Hamburg decken wir den gesamten Norden im Umkreis von 300 Kilometern unserer Republik ab. Die Kunden verbinden den Einkauf bei uns häufig mit Besuchen von Freunden oder Verwandten in Hamburg, oder lassen sich von denen die Geräte bei uns kaufen und mitbringen. Selbst Schweden und Niederländer machten sich zu uns auf den Weg.

Vielleicht verbinden Sie auch mal Ihren Einkauf bei uns mit einem Urlaub an der Ost- oder Nordsee? Der weiteste Weg lohnt sich.
Melden Sie sich aber bitte vorher an, da wir öfter außer Haus sind. Siehe auch die beiliegende PDF-Datei "Öffnungszeiten" ;-)).


Seitenanfang

Rechtliche Ausrichtung einer Hobbymosterei

Frage
Ich habe mal wieder eine Frage an Sie. Ich würde gerne meinen überschüssigen Apfelsaft verkaufen und evtl. als Hobby eine kleine Mosterei betreiben.
Können Sie mir Hilfestellung geben, was ich rechtlich beachten muss ohne mit der Gewerbeaufsicht bzw. dem Finanzamt ins kurze Grass zu kommen?

Ich habe gelesen dass Sie die Mosterei aufgeben wollen, das finde ich sehr bedauerlich. Ich wünsche Ihnen alles Gute und bedanke mich für Ihre Hilfe.

Antwort von Wilfried Marquardt am 14.08.2007
So lange Sie für den Eigenbedarf produzieren, sind Sie frei von staatlichen Regularien. Sobald Sie verkaufen, unterliegen Sie allen möglichen Anforderungen, wie ein gewerblicher Betrieb. Egal, ob Sie sich als Hobbybetrieb sehen und keinen Gewinn erwirtschaften.

Vorweg sollten Sie sich darüber klar sein, dass Sie mit der Hobbymosterei niemals Gewinne erzielen können. Wir haben das Fass ohne Boden nach 15 Jahren Aufbauarbeit stopfen können, in dem wir die Sparte Kellereibedarf aufgenommen haben. Mit den relativen Gewinnen aus dem Zubehörverkauf konnten wir dann die Mosterei weiterentwickeln, ohne von Privat zuzuzahlen. Die Ausgaben der ersten 15 Jahre konnten jedoch bis heute nicht aufgeholt werden. Unsere Hobbymosterei ist heute mit rund 38.000 Euro an Privat verschuldet. So weit zu Ihrer Perspektive einer eigenen Hobbymosterei. Das Ganze hatte aber auch seine besonderen Reize.

Um beim Einstieg rechtssicher auftreten zu können, ist die Lebensmittelkennzeichnungsverordnung zu beachten. Ebenso sollten Sie die Anforderungen an die persönliche und die Betriebshygiene kennen und erfüllen. In absehbarer Zeit müssen Sie mit dem Besuch der Gewerbeaufsicht bzw. des Gesundheitsamtes rechnen.

Sie sollten alles positiv angehen und den Amtsschimmel auf sich zukommen lassen. Wenn Sie sich den Damen und Herren vom Amt freundlich und wissbegierig zeigen, erhalten Sie viele wertvolle Hinweise für Ihre künftige Entwicklung im Umfeld Ihres Ortes.

Alles was Sie erfahren wollen, können Sie über Google im Internet finden. Ansonsten empfehle ich Ihnen, sich einem überregionalen Verein, wie der Bundesarbeitsgemeinschaft Streuobst des NABU anzuschließen www.streuobst.de . Ebenso hilft eine monatliche Fachzeitschrift weiter. Wir hatten "Flüssiges Obst" abonniert www.fluessiges-obst.de . Darin werden auch die rechtlichen Veränderungen über Fruchtsaft bekannt gegeben und kommentiert. Ansonsten ist die Fachzeitschrift für Hobbymoster wenig spannend, weil sie auf die großen Produzenten und Hersteller ausgerichtet ist.

Mit dem Finanzamt haben Sie erst Berührung, wenn Sie Gewinne erwirtschaften. Wir haben bis heute noch keine Gewinne einfahren können. Entsprechenden Hinweis finden Sie in unserem Impressum. Da ist von uns auch keine Steuernummer angegeben, weil wir keine zugeteilt bekommen haben.

Wenn Sie einige Jahre Ihre Produkte gut verkaufen, versuchen Sie dann doch mal, Ihre Mosterei als Gewerbebetrieb anzumelden. Die Anmeldung wird sicherlich klappen. Nur das Finanzamt will nichts von Ihnen wissen, weil Sie negative Einnahmen geltend machen wollen und diese obendrein noch bei Ihrer Einkommensteuererklärung als Arbeitnehmer berücksichtigt haben wollen.

Konnten Sie mir folgen?

Beachten Sie dabei, dass Sie keinen müden Euro für privat aus der Mosterei entnehmen. Dann schnappt die Falle zu. Sie sollten also gleich mit einer einfachen Fortschreibebuchführung starten und alle Ausgaben belegen und sammeln. Alles was Sie mit der Mosterei treiben, müssen Sie dem Finanzamt auf Anforderung glaubhaft nachweisen.

Mehrwertsteuerabgabepflichtig werden Sie erst, wenn Sie Jahresumsätze von mehreren tausend Euro haben. Das dauert aber wohl noch etwas bei Ihnen. Bei Rechnungsausstellungen achten Sie nur darauf, keine Mehrwertsteuer auszuweisen, auch auf drängen von Firmen nicht. Ausgewiesene MWST muss abgeführt werden!

Nehmen Sie den Faden irgendwo auf. Es wird sich dann eins ins andere fügen.


Seitenanfang

Wissensdurst Mosterei

Frage
Ich habe Sie kurz am Wochenende in Tellow kennengelernt.
Bisher wußte ich nicht, dass es auch bei uns im Norden Mosterei-Spezialisten gibt. Das ist schön. Schade ist, dass Sie mit Ihrem Betrieb bald aufhören, falls ich Sie, liebe Frau Marquardt, recht verstanden habe.

Da ich die von mir betreuten ca. 100 Apfelbäume, meist Junganpflanzungen alter Sorten (Hochstämme auf Streuobstwiesen), in Zukunft gern verwerten möchte, wäre Ihr Know-how für mich "Gold wert". Darf ich Sie einmal besuchen kommen?

Antwort von Wilfried Marquardt am 04.09.2007
eine Besichtigung unserer Mosterei ist möglich. Aus Zeitnot unsererseits jedoch erst nach der Saison im November 2007. In Ihrem Fall kalkuliere ich drei Stunden bei uns ein.

Wenn Sie noch keine rechte Vorstellung von den verschiedenen Techniken und zur Produktqualität haben, verinnerlichen Sie sich bitte die Inhalte auf unserer Internetseite www.hobbymosterei.de . Auf der Homepage speziell die Seite "Pressentest" mit den unten hinterlegten Dateien. Der Bericht "Umstellung auf Hydropressen" wird Sie auf die Thematik richtig einstimmen, wonach Sie schon mal Ihre Grundausrichtung bestimmen können.

Vorab sollten Sie sich darüber klar sein, dass mit einer Hobbymosterei niemals Gewinne erzielt werden können.

Wenn Ihre 100 Bäume in den Ertrag kommen und Anfangs im Mittel nur 20 KG pro Baum tragen, stehen Sie bereits vor einer Verarbeitungsmenge von 2 Tonnen Obst mit etwa 1.400 Liter Saft. Vier Jahre später können Sie mit der doppelten Menge rechnen. In diesem Sinne sollten Sie Ihre Planung für Raum, Maschinen und Vermarktung ausrichten.

Wenn die Bäume ausgewachsen sind, können Sie jährlich von 10 Tonnen Obst ausgehen. Das war in ungefähr unsere jährliche Verarbeitungsmenge bei 6 Wochen Verarbeitungssaison.

Wenn es Sie reizt, kommen Sie als Kunde zur Obstanlieferung mit 50 oder 100 Kg vorbei. Die Abläufe und Anforderungen entnehmen Sie bitte den Seiten "Obstannahme" und "Obstqualität" auf www.hobbymosterei.de . Bei dieser Gelegenheit haben Sie schon mal Einblick in einen wesentlichen Teilabschnitt unseres Zwergenbetriebes mit modernster Technik.


Seitenanfang

Businessplan für eine Mosterei

Stellungnahme von Wilfried Marquardt am 02.04.2008 mit wechselnden Fragen und Antworten

Sehr geehrter Herr Xxxxxx, meine Antworten finden Sie gleich im Anschluss Ihrer Fragen. Ich wünsche Ihnen, dass die anderen von Ihnen angeschriebenen Betriebe auch antworten.

Mit den von Ihnen gestellten Fragen knabbern Sie lediglich das Spektrum eines Fruchtsaftbetriebes an verschiedenen Stellen an. Mit dem Ergebnis werden Sie wenig anfangen können. Ich schlage Ihnen vor, sich auf eine bestimmte Betriebsgröße zu konzentrieren und diesen Betrieb in seiner speziellen Eigenart wirtschaftlich darstellen. Dafür ist es auch erforderlich, dass sich Ihr Team die Betriebe ansieht. Sie werden dann feststellen, dass selbst bei gleich großen Betrieben unterschiedliche Techniken und Verfahren eingesetzt werden, die sich dadurch auch in der Gewinnzone unterscheiden. Teilen Sie Ihr Team und suchen Sie Betriebe immer zu Zweit auf. Wenn Sie mit 3 oder gar 6 Personen aufkreuzen, verliert der Betriebsleiter oder Inhaber die Übersicht/Konzentration und hält mit Details zurück.

Auch sollten Sie sich vorab überlegen, welchen Interessentenkreis Sie mit Ihrer Semesterarbeit ansprechen wollen und darauf ausgerichtet die Erhebungen vornehmen.

Zur Einstimmung und Vorbereitung noch ein Literaturhinweis: Moderne Apfelsaft-Technologie von Thomas Birus aus dem Fachverlag Flüssiges Obst. Hilfreich wäre auch die Kontaktaufnahme mit dem Buchautor oder dem Verlag www.fuessiges-obst.de .

Wenn Sie nur Daten und Fakten sammeln wollen, kann Sie der Verlag Flüssiges Obst bestens versorgen. Vor 12 Jahren besuchte ich dort 2 Lehrgänge, die auch Ihr Thema zum Inhalt hatten.
Machen Sie was draus.

  • Meine sehr geehrten Damen und Herren,
    hiermit würde ich Sie bitten, mir einige grundlegende Informationen zu einem Mostereibetrieb zu geben ! 
    Zu meiner Person:
    Ich bin Student an der Fachhochschule Xxxxxx. Für meine Semesterarbeit sollen wir (6er Team) einen Businessplan für einen Mostereibetrieb erstellen... konkret: Will ein wahlloses Mosterei (Obst) -Unternehmen seine Produktion erweitern und neue Absatzmärkte erschließen.

Wählen Sie gezielt eine Betriebsgröße, die real in Ihrem Gebiet tätig ist.

  • Das heißt:
    Wir benötigen viele verschiedene Informationen von Ihnen.

Besichtigen Sie Betriebe zu Zweit und hinterfragen Ihre Anliegen.

  • Was kosten die Maschinen zum Ernten... für Großproduktion?

Eine Mosterei erntet nicht selbst. Sie kauft Obst an.

  • Was kosten die Maschinen zum Entsaften?

Zwischen 100.000,00 bis 2.000.000,00 Euro. Je nach Mengenaufkommen und technischem Komfort.

  • Ist es günstiger von einheimischen Landwirten Obst zu beziehen oder im Ausland (Bsp.: Polen, Frankreich??) Obst für die Produktion von Säften zu beziehen?

Die Beschaffungswahl ist abhängig von der Region. In meinem Umfeld existieren keine Obstbauern mit Mostobst. Das Geschäft läuft nur über Privat aus Hausgärten.
Obst aus dem Ausland ist unwirtschaftlich. Aus dem Ausland kann wirtschaftlich das Konzentrat bezogen werden.

  • Wie hoch sind die Fixkosten?
    Wie verdünnt man am besten die Fixkosten?

Kann vom Hobbybetrieb nicht beantwortet werden.

  • Wie hoch ist die Abschreibung und wie lange für Maschinen?
    Wie wirkt sich dies auf die Kosten aus?

Kann vom Hobbybetrieb nicht beantwortet werden.

  • Was kostet die Herstellung?

Ist abhängig von der Produktionsanlage

  • Wie hoch ist der An und Verkauf von Obst? an Privat und Firmen

Ankauf zwischen 8 Cent für Plantagenobst bis 20 Cent für vorsortiertes Streuobst. Obst wird nicht weiterverkauft, sondern zu Saft verarbeitet.
Wir zahlen 20 Cent/Kg Äpfel. Das Obst wird bei uns von Privatleuten angeliefert.

  • Wie hoch ist der Gewinn bei Weitergabe an Großhandel?(dritte)

Kann vom Hobbybetrieb nicht beantwortet werden.

  • Wie funktioniert der Vertrieb?

Direktverkauf und Einzelhandel

  • Wie lange ist es haltbar?

Je nach Qualität zwischen einem, bis zur maximalen gesetzlichen Vorgabe von zwei Jahren.

  • Wie lange kann man Obst lagern bevor es schlecht wird?

Wegen Vorschäden bei der Anlieferung muss das Obst noch am selben Tag verarbeitet werden. Infolge Fäulnis und Schimmelpilzbefall entsteht Qualitätsverlust. Alles abhängig von der Lagerart (Kisten, Großboxen oder Haufenlagerung) und der Lagertemperatur.

  • Was für Finanzbedarf wird benötigt?

Kommt auf die Größenordnung an. Einsteiger als Familienbetrieb 100.000,- Euro für Maschinen und Geräte, wenn Grundstück und Gebäude vorhanden sind. Großbetrieb 2.000.000,- Euro.

  • Wieviel Kunden bzw. wieviel  Absatz  (Paletten/Liter) braucht man mindestens um zu existieren?

Familienbetrieb 100.000 Liter Saft in der Saison als Zubrot eines laufenden Getränkehandels. Als alleiniges Standbein sind eine Million Liter Jahresproduktion erforderlich, aus der ein gefächertes Angebot entwickelt wird.

  • Wie hoch sind Gründungskosten, Kosten im ersten Monat?

Wenn kein Eigenkapital von 100.000,- Euro vorhanden ist, überlebt der Betreiber noch nicht einmal das erste Jahr.
Mobile Mostereien können bereits mit 60.000,- Euro starten.

  • Für wieviel wird Saft verkauft?

Wir verkaufen den Liter Apfelsaft für 1,65 Euro + Pfand für die Flasche.

  • Was kostet die Herstellung?

36 Cent pro Liter ohne Lohn- und Abschreibungskosten von Maschinen, Gebäuden etc.

  • Wie können Reste am besten in Kapital verwandelt werden--Bsp. Biogasanlagen?

Funktioniert nur, wenn Abnehmer vorhanden sind. Wir müssen für die Entsorgung bezahlen, weil im Umfeld kein Interesse vorhanden ist. Ansonsten bestes Futtermittel oder als Felddünger. Großbetriebe geben den Trester zur Pektingewinnung ab.

  • Und so weiter was wichtig ist und mir gerade nicht einfällt.!!!!

Dazu meine Ausführungen am Anfang dieser Mail.

  • Ich würde mich freuen wenn sie mir einige Informationen geben könnten die mir bei meiner Semesterarbeit helfen könnten.

Anhängend 2 Infos zur Obstannahme.


Seitenanfang

Verfasser unbekannt

Frage
Ich bin freischaffende Objektkünstlerin. Zur Zeit arbeite ich an Holz–Textil–Objekten für eine Ausstellung Anfang Mai.
Zu diesen Objekten möchte ich für die jeweilige Holz/Baumart ein entsprechendes Gedicht dem Titel hinzufügen.
Mein Anliegen an Sie: Für mein Objekt aus einem Apfelbaumstamm  habe ich ein entsprechendes Gedicht auf Ihrer Homepage gefunden.
Und zwar: Lob dem Apfel (Verfasser unbekannt).

Mein Anliegen an Sie:
Ich möchte Sie bitten, mir zu erlauben, dieses Gedicht im Zusammenhang mit  meinem Kunstobjekt ( natürlich mit genauem Herkunftshinweis, z.B. Ihre Homepage) unter den Titel des Kunstobjektes zu setzen und in öffentlichen Ausstellungen zu benutzen.
Deswegen richte ich die Bitte an Sie, mir eine schriftliche Genehmigung zuzusenden, aus der hervorgeht, dass Sie mir dieses Vorgehen erlauben.

Antwort von Wilfried Marquardt am 19.04.2008
Das Gedicht habe ich vor etwa 10 Jahren von einem Obstbauern unseres Wochenmarktes erhalten. Der hatte das Gedicht irgendwo abgeschrieben und konnte den Verfasser nicht nennen. Auch mit meinen verschiedenen Internetrecherchen konnte ich den Verfasser nicht ausfindig machen. Wenn Sie bei Google „Lob dem Apfel“ in die Suchmaske (mit den Anführungszeichen) eingeben, können Sie sich selbst davon überzeugen.

Wenn Sie das Gedicht öffentlich verwenden wollen, verweisen Sie bitte nicht auf unsere Homepage. Es genügt, wenn Sie „Verfasser unbekannt“ dazusetzen.


Seitenanfang

Urheberrecht

Angebot
Sie haben auf Ihrer Website ein paar schöne Gedichte, da würde auch die Apfelkantate gut hineinpassen. 

     Die Apfelkantate - Das Apfeljahr von Matthias Claudius

Antwort von Wilfried Marquardt am 09.03.2009
Danke für die wunderbare Apfelkantate.

Das vollständige Gedicht stammt von Hermann Claudius und hat 5 Verse. Hermann Claudius ist der Urenkel von Matthias Claudius. Hermann starb am 8.9.1980 im Alter von 101 Jahren in unserem Kreis Stormarn.

Das allgemeine Urheberrecht erlischt 70 Jahre nach Ableben des Urhebers. Damit wäre das Gedicht erst 2050 frei von Rechten.
Das ist der Grund, weshalb ich das Gedicht nicht schon längst auf unserer Homepage verwendet habe. Vermutlich verfügt irgendein Verlag über das Urheberrecht von H.C.  Wenn mir der Rechteinhaber bekannt wäre, würde ich diesen um Erlaubnis des Gedichtes zur Verwendung auf unserer Homepage bitten. Im Regelfall wird die Einzelerlaubnis auch von Verlagen erteilt, wenn der Rechteinhaber neben dem Urheber mit erwähnt wird.
Andernfalls könnte ich mich im Falle einer Klage nicht damit herausreden, dass das Gedicht bereits tausendfach im Internet in verschiedenen Fassungen kursiert.

Auf jeden Fall möchte ich mich nicht der Urheberrechtsverletzung aussetzen, die sehr kostenträchtig enden kann. Und das alles wegen eines Gedichtes, das der Muse und nicht dem Kommerz gewidmet ist.
Nochmals Danke für Ihre Aufmerksamkeit. Anbei das vollständige Gedicht mit 5 Versen zum persönlichen Vergleich.


Seitenanfang

Mosterei als Architekturentwurf

Frage:
Ich bin Architekturstudent und arbeite gerade an meinem Diplom. Mein Thema ist ein Bauernhof , den ich in eine Mosterei umnutzen möchte. Gerade durch Ihre Webseite habe ich mir schon einiges "Wissen" darüber angelesen, würde mich aber freuen, wenn ich Sie mal auf Ihrem Hof besuchen könnte.

Ich hätte da noch 2-3 Fragen und möchte mir vor allem gerne Ihren Hof anschauen, um zu sehen, was vernünftige Platz- und Arbeitsverhältnisse sein könnten und wie die Atmosphäre ist. Wenn ich in nächster Zeit mal bei Ihnen vorbeischauen könnte, wäre das wunderbar?

Antwort von Wilfried Marquardt am 24.11.2009:Hofplatz
Kommen Sie gerne vorbei und sehen Sie sich unseren kleinen Betrieb auf einem Einfamilienhaus-Grundstück an. Unser Hofplatz, auf dem wir die Obstannahme abwickeln, hat mal eben eine Fläche von 7 x 11 Meter. Davon ist die Hälfte überdacht und dreiseitig gegen Witterung geschlossen.

Ich denke aber, dass Sie mehr an den Räumen mit der Obstverarbeitung und Abfülltechnik interessiert sind. Diese befinden sich in Kellergeschossebene, verteilt in einem Nebengebäude und im Wohnhaus.
Für Ihre Überlegungen ein gutes Beispiel, dass derartig lange Wege auszuschließen sind. Auf jeden Fall ist unser Betrieb in Größe, Raumanordnung und technischer Ausstattung nicht als Beispiel für einen Wirtschaftsbetrieb geeignet. Wenn man davon leben will, müsste alles mindestens zehnmal größer ausgelegt sein. Darauf abgestimmt, kommt auch insgesamt eine andere Technik zum Einsatz.

Nach meiner Einschätzung werden Sie wohl bei uns wenig brauchbare Hinweise für Ihre Diplomarbeit vorfinden. Die Besichtigung bei uns wäre interessant für Einsteiger als Nebenerwerbsmosterei mit einem begrenzten Budget.

Wenn Sie jetzt immer noch an einem Besuch interessiert sind, rufen Sie mich bitte zwecks Terminvereinbarung an.


Seitenanfang

Essig unter 5 Prozent

Frage
Ihr Essig hat weniger als die gesetzlich vorgeschriebenen 5% Säure. Haben Sie da kein rechtliches Problem (Gesundheitsamt, etc.)?

Antwort von Wilfried Marquardt am 02.11.2010
Danke für den Hinweis. Mir ist gar nicht bekannt, dass der Gesetzgeber mindestens 5 % Säure für Essige vorschreibt. Wenn das so ist, ziehe ich meine Essigangebote sofort zurück.

Bevor ich hier aber tätig werde, bitte ich Sie, mir zu helfen und mir die Vorschrift zu nennen (Regelwerk und Paragraf).

Hinweis des Fragestellers mit weiteren Fragen
Für den Verkauf von Essig gibt es die Essigverordnung. Schicke Sie als Anlage.

Stelle seit Jahren Essig her. Lasse den Most einfach mit Hilfe einer Essigmutter zu Essig vergären. Wie stellen Sie Ihren Essig her? Belüften Sie Ihn, oder Haben Sie Buchenspäne im Essig? Wäre nett wenn Sie ein bischen über das "Geheimnis" ausplaudern.

Viele Grüße aus Niederbayern

Antwort von Wilfried Marquardt am 03.11.2010
Danke für die Übermittlung der Essigverordnung. Diese ist mir inhaltlich bekannt und ich beachte sie auch. Ich hatte schon befürchtet, dass Sie mir eine andere, mir noch nicht bekannte Vorschrift vorlegen.

Als wir am 22.08.1999 unseren ersten Apfelessig in Flaschen abfüllten, hatte dieser 1,3 % Gesamtsäure. Wegen der anstehenden Etikettenbeschriftung las ich mir die Essigverordnung mehrfach durch. Hierbei kam mir die Erkenntnis, dass unser Apfelessig nicht unter die Essigverordnung fällt.

Zitat aus der Essigverordnung:
"§1, (1) Essig im Sinne dieser Verordnung ist das Erzeugnis, das in 100 Millilitern mindestens 5 Gramm und höchstens 15,5 Gramm Säure, berechnet als wasserfreie Essigsäure, enthält und hergestellt ist."

Weil unser Apfelessig mit 1,3 % Säure unter der Mindestvorgabe von 5 % liegt, führen wir keinen Essig im Sinne der Essigverordnung. So einfach ist das, was da im Verordnungstext so umständlich oder unverständlich beschrieben ist.

Aber was bedeutet das für uns als Essigverkäufer? Gibt es da noch einen Haken oder eine andere Regel, die zu beachten wäre? Ja da gibt es noch was anderes in der Essigverordnung. Irgendwann wurde dort der § 4a eingeschoben, der da lautet:

" Abweichend von § 3 Abs. 1 der Lebensmittel-Kennzeichnungsverordnung brauchen nicht angegeben zu werden: 2. bei Essigen (§ 4 Abs. 1 Nr. 1 bis 4) das Mindesthaltbarkeitsdatum."

Das heißt also, dass Essige, die unter die Essigverordnung fallen, kein Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) führen müssen. Für uns daraus die Umkehrung: Wir müssen ein MHD angeben. Das ist alles was zu beachten ist, wenn der Essig keine 5 % Säure hat.

Wir wollten nicht nur einen schlichten, sondern einen schmackhaften und hochwertigen Apfelessig produzieren, den sonst keiner im Umfeld anbietet. Unser Ziel war es, einen milden Essig herzustellen, der unverdünnt für Salate verwendet werden kann. Die gesundheitlich höhere Wertigkeit erreichten wir mit der naturbelassenen Rohabfüllung. Weil wir wegen der Haltbarkeit und Stabilität unseres milden Rohessigs noch erst Erfahrungen sammeln mussten, setzten wir die Mindesthaltbarkeit vorsichtig auf 1 Jahr an. Von jeder Abfüllung bewahren wir uns eine Flasche zur Beobachtung auf. Weil wir nach Ablauf des MHD keine negativen Merkmale an unseren Essigen feststellten, erhöhten wir in der Folge das MHD auf 2 und später auf 4 Jahre.Essiggaerung

Zu Ihrer Rezeptfrage
Als Ausgangsmaterial für den milden Apfelessig wählen wir eine Apfelsorte mit wenig Fruchtzucker, weil die alkoholischen Volumenprozente des Apfelweines die Prozente der Essigsäure ergeben. Ein weiterer Essigsäureabbau findet bei offener Behältergärung statt. Dies sind in der Gärzeit von Anfang Dezember bis Ende April zwischen 2 bis 3 Prozent Säure. Mit Verflüchtigung der Essigsäure verdunsten auch etwa 10 % Flüssigkeit. So weit die Grundsatzerläuterung.

 

In der Regel verarbeiten wir Anfang November die Apfelsorte Ontario zu Saft, der im Mittel etwa 40 °Oechsle hat. Der Saft wird im beheizten Kellerraum zu Apfelwein vergoren. Anfang Dezember heben wir den jungen Apfelwein vom Trub ab und setzen ihn in offener Gärung mit einer Flasche Apfelessig aus unserem Verkaufsangebot an. Das funktioniert mit unserem Rohessig sehr gut, weil ja nichts erhitzt wurde und der Essig noch lebt, auch nach Jahren noch.

Für eine reibungslose Essiggärung ist darauf zu achten, dassEssigmutter

  • keine Obstfliegen auftreten. Diese können nur in den Wintermonaten ausgeschlossen werden. Deshalb erfolgt die Essiggärung von Dezember bis März.
     
  • die Essigbakterien in ihrer Entwicklung nicht gestört werden. In dieser Zeit darf der Behälter nicht bewegt und der Inhalt auch nicht gerührt werden. Die positive Entwicklung zeigt sich durch Bildung einer cremefarbenen Hautbildung an der Oberfläche, die sich nach und nach zur Zentimeterschicht als Essigmutter herausbildet.

Während der offenen Behältergärung duftet unser Wohnhausteil über dem Gärraum feinwürzig nach Essig, welches wir als sehr angenehm empfinden.

Nach Abschluss der Gärung wird die Essigmutter entfernt, der Essig vom Trub abgehoben und zur Lagerung in ein kleineres Fass umgefüllt, verschlossen und kühl gelagert. Die Flaschenabfüllung erfolgt irgendwann später bei Bedarf.


Seitenanfang

Teure Ersatzteilbeschaffung

Frage
Nach längerer Suche und einer fast unendlichen Geschichte mit viel Ärger stieß ich zufällig auf Ihre Seite!
Ich keltere Äpfel privat schon seit mehr als 25 Jahren. Ich bekam 1994 den bronzenen Preis der DLG für meinen Apfelwein "aus dem Stand" als einziger Privatkelterer in Deutschland. Sicher ist meine Ausrüstung professionell.

Plattenfilter20x20

Plattenfiltergerät F20
für Filterschichten 20 x 20 cm

Dazu gehört auch der F10-Plattenfilter von Enotecnica Pillan. Den erwarb ich gegen 1998 bei einem Anbieter auf dem Hochheimer Markt. Das ist ein Volksfest und Markt für Tiere, Landwirtschaftsgeräte und vor allen Dingen Geräte und Maschinen für die Keltereitechnik in Hochheim am Main. Dort treffen sich die Winzer aus Rheinhessen, dem Rheingau und Baden. Leider ist der Markt für brauchbare Geräte immer dünner geworden. Ich bin eher konservativ und mag mir die Produkte, die ich kaufe, am liebsten selbst ansehen. Dann weiß ich, was ich bekomme. Der Lieferant hat aufgegeben. In ca.80 km von Ffm gibt es kein Geschäft für Keltereibedarf mehr. Im Netz geht es fast nur so: provide, sell, cash, and forget. Bis vor kurzer Zeit machte ich noch Urlaub in Südtirol. Von da ist es mit einem schnellen Auto nicht sehr weit nach Camisano. War ein paar mal dort, um Ersatzteile zu kaufen. Unlängst bot einer im Netz den Minifilter von EP an. Den frug ich um 15 Dichtungsscheiben aus Silikon 12 mm Innendurchmesser, 30 mm Außendurchmesser und 3 mm Stärke an. Er sagte, er hätte sie da und verlangte 1,80€/St. 6,60 € Verpackung und Versand und Vorkasse. Es kamen Dichtungen völlig anderer Natur, total unbrauchbar in einem Schuhkarton. Nicht so toll?

Frage: Können Sie 15 Dichtungen wie beschrieben für den F10 von Enotecnica Pillan liefern? Wenn ja, geht das in einem Umschlag? Der kostet 1,45 €. Für eine Nachricht wäre ich dankbar.

Antwort von Wilfried Marquardt am 12.09.2011
Wir haben zwar noch ein neues Filtergerät F20 von der Firma Enotecnica Pillan mit den gleichen Silikon-Dichtungen wie beim F10-Gerät, jedoch keine Ersatzteile. Unter normalen Bedingungen halten Dichtungen aus Silikon mehr als 20 Jahre. Deshalb legt sich kaum ein Händler diese Kleinteile zu.

Der Preis von 1,80 €/Stück ist durchaus angemessen, wenn Sie sich den Verkaufsaufwand einmal vor Augen führen:
Bereits der Hersteller verschenkt seine Dichtungen nicht, sondern setzt dem Wiederverkäufer aus Servicegründen lediglich seine angefallenen Kosten in Rechnung. Bei 15 Dichtungen sind das 1,50 € für Material, 12,00 € Lohnkosten (15 Minuten) für zusammenstellen und versenden und 1,45 € Porto für den Versand an den Wiederverkäufer.

Zusammen also 14,95 €, die der Wiederverkäufer als Basispreis einsetzt. Für den Wiederverkäufer fallen Lohnkosten an für die Anforderung beim Hersteller und versenden der Dichtungen einschließlich Rechnung Schreiben an den Kunden mit 17,00 € für 25 Minuten Zeitaufwand. Abschließend noch 1,45 € Portokosten.

Silikondichtungen

Silikondichtungen für das Plattenfiltergerät F10 oder F20

Als Endpreis für den Kunden ergeben sich so 33,40 Euro für 15 Dichtungen. Der von Ihnen entrichtete Endbetrag von 33,60 € bei Ihrem Händler ist also identisch und damit nicht überzogen. Hätte der Kunde die doppelte Menge Dichtungen bestellt, hätte sich der Endpreis nicht verdoppelt, sondern wäre lediglich um den Materialpreis von 1,50 € angestiegen.

Es ist also der Zeitaufwand, der den Stückpreis in die Höhe treibt. Wenn der Händler pauschale Versandkosten von 6,60 € berechnet, obwohl die reinen Portokosten wesentlich geringer ausfallen, so ist dies durchaus in Ordnung und auch preiswert. Der Versandaufwand für das kleinste Päckchen oder einen Brief mit allem Drum und Dran, einschl. in den Briefkasten geben, ist für mich nicht unter einer dreiviertel Stunde abgewickelt. Dieser Zeitaufwand ist auf keinen Fall mit der Versandkostenpauschale abgedeckt. Der Verkauf des gleichen Artikels im Hausverkauf ist bei mir hingegen in 6 Minuten erledigt.

Für Sie als Kunde ist der Stückpreis natürlich nicht akzeptabel. Für mich waren die Preise für einzelne Dichtungen schon vor Jahrzehnten außerordentlich teuer. Hinzu kam der Zeitaufwand für die Beschaffung, weil kaum ein Händler im Heizungs- oder Sanitärfachgeschäft passende Dichtungen führte. Aus diesem Grunde legte ich mir nach und nach die entsprechenden Größen von Henkellocheisen zu. Für die jeweilige Größe werden immer 2 Locheisen eingesetzt. Erst wird das größere Stück mit dem Außendurchmesser gestanzt und danach das kleinere Loch mit dem Innendurchmesser. Seitdem fertige ich mir meine Gummidichtringe selbst an. Die entsprechenden Gummimatten oder Abschnitte beschaffe ich im Fachhandel für technischem Bedarf.

Ich schlage Ihnen vor, ebenfalls diesen Weg zu gehen.

Hilfsweise schlage ich Ihnen vor, die Dichtungen bei er Firma www.rink-gmbh.de anzufragen, weil Firma Rink die Geräte von dem Hersteller Enotecnica Pillan führt.


Seitenanfang